Zytologieseminar
Das seit 1998 regelmäßig stattfindende Zytologieseminar war zunächst als Forum für erfahrene Hämatologen gedacht, die interessante oder schwierig zu interpretierende morphologische Befunde mit Kollegen diskutieren wollen. Im Laufe der Jahre hat sich das Seminar zu einem Zytologiekurs entwickelt, bei dem wechselnde Schwerpunktthemen systematisch mit dem ganzen Spektrum morphologischer Befunde vom Standardfall bis hin zu außergewöhnlichen Erscheinungsbildern dargestellt werden. Das Seminar wendet sich an Ärzte und medizinisch technische Assistenten, die hämatologische Diagnostik betreiben und ihre Kenntnisse vertiefen möchten. Grundkenntnisse der morphologischen Diagnostik werden vorausgesetzt. Dank der finanziellen und organisatorischen Unterstützung der Firma Chugai Pharma Deutschland kann das Seminar für die Teilnehmer bislang kostenlos angeboten werden. Begleitend zu der Veranstaltung wird jährlich eine ebenfalls kostenlos erhältliche DVD herausgegeben, die sämtliche über 200 Fallbeispiele aller bisherigen Seminare enthält. Das interaktive Programm bietet mittlerweile einen nahezu vollständigen Überblick über das Fachgebiet der hämatologischen Zytologie. Umfangreiche Kapitel widmen sich darüber hinaus der Lymphknoten- und Ergusszytologie. Das Programm eignet sich hervorragend als Referenz am Mikroskop, für die eigene Fort- und Weiterbildung sowie die Vorbereitung auf die Facharztprüfung. Es bietet reichlich Material für eigene Fortbildungsveranstaltungen.
Das Seminar wird von Dr. med. Jörg Thomalla, Praxisklinik für Hämatologie und Onkologie Koblenz mit Unterstützung von Prof. Dr. Roland Fuchs, Stolberg geleitet. Professor Fuchs ist für seine zahlreichen Zytologiekurse u.a. in Eschweiler und Wilsede bekannt. Wechselnde Referenten tragen zum Gelingen der Veranstaltung wesentlich bei. Die Verwendung eines digitalen Abstimmsystems ermöglicht eine intensive Einbeziehung aller Teilnehmer und bildet die Grundlage für eine intensive Diskussion der gezeigten Fallbeispiele.
Hinweis: Die hier verwendete männliche Form von Berufsbezeichnungen bezieht sich selbstverständlich immer auch in gleicher Weise auf die weiblichen Kolleginnen.